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Österreichische Rechtspfleger sind Vorbild für
Europa -
Als verfassungsrechtlich etablierte Organe der Gerichtsbarkeit erledigen die Rechtspfleger rund 80 % des gesamten Geschäftsanfalls der österreichischen Eingangsgerichte.
Die österreichische Delegation in Stockholm Der Europarat hat in einer Empfehlung an die europäischen Staaten die Einführung des Rechtspflegers nach österreichischem und deutschem Muster zur Entlastung der Gerichte empfohlen. Die Ausbildung soll dem Niveau einer Fachhochschule entsprechen. Teilnehmer aus 14 Staaten trafen sich in den letzten Tagen beim Kongress der Europäischen Union der Rechtspfleger in Stockholm. Die Österreichische Delegation konnte sich eindrucksvoll davon überzeugen, dass das österreichische Rechtspflegermodell zu den Besten Europas zählt. Wichtig ist jetzt die Weiterentwicklung des Berufsbildes. Im Gegensatz zu Deutschland fehlt in Österreich die Berufsausbildung auf dem Niveau der Fachhochschule. Hier ist die Republik Österreich noch immer säumig. Justizfachhochschulen gibt es bereits in Deutschland und Frankreich. Themen des Kongresses waren die Rechtsanpassung der Mitgliedsstaaten, der optimale Schutz der Grund- und Bürgerrechte im Sinne der Menschenrechtskonvention, der Ausbau der Rechtstaatlichkeit und des Bürgerservices sowie standesrechtliche Anliegen. |
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