[Firmenlogo-Bild] ZENTRALAUSSCHUSS BEIM
BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ

Personalvertretung für die Beamten und  Vertragsbediensteten
der Österreichischen Gerichte und Staatsanwaltschaften und des
Bundesministeriums für Justiz

 

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Mehr Information, mehr Service

Gerade rechtzeitig vor den Feiertagen sind unsere Publikationen erschienen.

Viel Spaß beim Lesen!

Wir Österreichischen Gerichtsbediensteten

Der Österreichische Recht§pfleger


 

Burnout Syndrom

Rundschreiben des Vorsitzenden des Fachausschusses beim OLG Linz

Steigende Arbeitsbelastung, aggressive Parteien, Personalkürzungen und budgetäre Einschränkungen bestimmen seit einiger Zeit den Justizalltag. Immer öfter muss ich die Auswirkungen dieser Entwicklung feststellen. Steigendes Arbeitsleid, Nervenzusammenbrüche und vermehrte Krankenstände sind die erkennbaren Warnzeichen. Die Burnoutfälle haben im Justizbereich dramatisch zugenommen. Grund genug, das Thema Burnout näher zu betrachten.

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Justizgästezimmer aktuell

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht über die Gästezimmer im Justizbereich.


 

Erfolgreicher K O N G R E S S
der österreichischen RechtspflegerInnen und Leitenden Justizbediensteten
 

Rund 500 RechtspflegerInnen und Leitende Justizbedienstete trafen sich vom 29. Sept. bis 1. Oktober in Velden zur größten Fortbildungsveranstaltung des Justizressorts. Bundesministerin Mag. Claudia Bandion Ortner eröffnete in Anwesenheit zahlreicher internationaler und nationaler Ehrengäste mit einem Festakt den Kongress. Bei den Fachtagungen der einzelnen Sparten gelang es den hochkarätigen Referenten sehr interessantes Fachwissen zu vermitteln und im Rahmen der Diskussionen zu einem Erfahrungsaustausch anzuregen. Ein weiterer Höhepunkt war die Plenarveranstaltung am Freitag zum Thema "Strategien zur Deeskalation konfliktgeladener Situationen".

Besonderen Anklang fand natürlich auch das Rahmenprogramm mit dem Empfang der Frau Bundesministerin für Justiz und dem Kärntnerabend mit Tanz und Unterhaltung.

Ein Dank gebührte dem Bundesministerium für Justiz, dem Herrn Präsidenten des OLG Graz und dem Land Kärnten und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst für die großzügige Unterstützung, den Damen und Herrn Referenten für die hervorragenden Vorträge und dem Organisationsteam sowie den Arbeitskreisleitern und Fachredakteuren für die perfekte Vorbereitung und Abwicklung des Kongresses.

Link: Fotos vom Ministerempfang

 


 

Sparen, Sparen, Sparen

Die aktuelle Ausgabe des "Österreichischen Gerichtsbediensteten" erscheint in den nächsten Tagen.

Zur Vorausinformation finden Sie hier die Fachzeitschrift zum DOWNLOAD.


ORF NEWS: Justizpersonal: 81 zusätzliche Planstellen noch 2010

Die Justiz erhält noch in diesem Jahr 81 zusätzliche Planstellen, für die kein Cent zusätzlich ausgegeben werde. Das ist das Ergebnis eines Runden Tisches heute Nachmittag im Bundeskanzleramt. "Wir sind zufrieden", erklärte Klaus Schröder, Vorsitzender der Sektion Richter und Staatsanwälte in der GÖD, im Anschluss vor Journalisten.

Zufrieden waren auch die anderen Teilnehmer, Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) sowie Werner Zinkl, Präsident der Richtervereinigung. Die 81 zusätzlichen Posten kommen zusätzlich zu den bereits zugesagten 70 neuen Stellen. Sie umfassen richterliche Planstellen, also Richter und Richteranwärter, Staatsanwälte und Kanzleikräfte.

Finanzielle Deckung durch Umschichtung
Sowohl Heinisch-Hosek als auch Bandion-Ortner betonten, dass diese Maßnahme "keinen Cent kostet". "Durch Umschichtung wird die finanzielle Deckung erreicht", so die Justizministerin. So werde "einiges" vom Sachaufwand zum Personal transferiert, erklärte Bandion-Ortner. Das gesamte Paket soll im Herbst präsentiert werden.


Vorrang für Rechtssicherheit

Die Bundesvertretung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hat sich in ihrer Sitzung vom 18. Februar 2010 neuerlich mit der Planstellensituation im Justizbereich und der Anordnung von gewerkschaftlichen Maßnahmen beschäftigt.

Dabei wurden die bisherigen Ergebnisse der Verhandlungen mit Justizministerin Maga. Claudia Bandion Ortner ausführlich diskutiert.

Klar zum Ausdruck ist dabei, dass die Hauptforderungen der GÖD Justizgewerkschaft unter Einsatz aller zur Verfügung stehenden Maßnahmen vertreten werden.

Wir fordern:

  • 500 Planstellen für RechtspflegerInnen und Kanzleidienst
     
  • faire Arbeitsbedingungen
     
  • rasche Aufgabenreform

Das GÖD Präsidium hat für die Justizgewerkschaft gewerkschaftliche Maßnahmen bewilligt. Um die derzeit laufenden Verhandlungen mit dem Justizministerium nicht zu gefährden, wird von diesem Vorratsbeschluss derzeit noch kein Gebrauch gemacht. Einem Ergebnis dieser Verhandlungen wird bis spätestens Ende März entgegengesehen.

Jedenfalls soll bis zu diesem Zeitpunkt eine Entkoppelung der Planstellenbereiche im Justizressort in der Weise erfolgen, dass die Aufnahme von Richteramtsanwärter nicht mehr zwangsläufig zu zusätzlichen Einsparungsmaßnahmen im Kanzleibereich führt.

Plakataktion

In Form einer bundesweiten Plakataktion will die GÖD Justizgewerkschaft auf ihre Forderungen aufmerksam machen.

Plakat zum Download


Planstellenkürzungen

Offener Brief an Justizministerin Maga. Claudia Bandion Ortner

In einem Brief an Bundesministerin Maga. Claudia Bandion Ortner verlangt der Zentralausschuss die Rücknahme des Erlasses betreffend der Planstellenkürzungen für das Jahr 2010.

Demnach sollen die von der gesamten Justiz einzusparenden Planstellen beinahe zur Gänze in der Gerichtskanzlei eingespart werden. Zusätzlich verschärft die Situation die Anordnung, dass zu den Einsparungen auch weitere Kürzungen für die neu aufzunehmenden Richteramtsanwärter erfolgen müssen. Dieser Erlass widerspricht aus Sicht der Standes- und Personalvertretung den Zusagen, wonach die Planstellenkürzungen von allen Bedienstetengruppen zu gleichen Teilen getragen werden müssen.

Gewerkschaftliche Maßnahmen beschlossen

In diesem Zusammenhang hat die Bundesvertretung der GÖD Justizgewerkschaft vorsorglich gewerkschaftliche Maßnahmen beschlossen.


Konstituierung des neugewählten Zentralausschusses

Am Montag, dem 11. Jänner 2009 fand die Konstituierung des neugewählten Zentralausschusses beim Bundesministerium für Justiz statt.

Hier finden Sie die neubestellten Funktionäre:

GÖD-FCG:    6 Mandate     75,83 %
FSG:           1 Mandat       24,16 %  



ADir. Reg. Rat

Gerhard Scheucher

Vorsitzender (GÖD-FCG)

 

OBERLANDESGERICHT
GRAZ

gerhard.scheucher@justiz.gv.at


FOI
Franz Gschiel

1. Vorsitzender-Stv. (GÖD-FCG)

Vorsitzender
der U-Ausschüsse für
Angelegenheiten der Gerichtskanzlei

LANDESGERICHT
WIENER NEUSTADT

franz.gschiel@justiz.gv.at

ADir.
Werner Gschwandtner

2.  Vorsitzender-Stv. (GÖD-FCG)

Vorsitzender

der U-Ausschüsse für Angelegenheiten der
Rechtspfleger

Justizmanagement
Moderne Technologien

 

OBERLANDSGERICHT
LINZ

werner.gschwandtner@justiz.gv.at

 


Markus Eder

ZA Mitglied (GÖD-FCG)

Schriftführer des ZA

OBERLANDSGERICHT INNSBRUCK

markus.eder@justiz.gv.at

Dagmar Weiß

ZA Mitglied (GÖD-FCG)

Vorsitzende
d
es U-Ausschusses für Angelegenheiten der Frauen in Hinblick auf die Gleichstellung aller Justizbediensteten

HANDELSGERICHT
WIEN

dagmar.weiss@justiz.gv.at

Sarah Windischhofer

ZA Mitglied (GÖD-FCG)

Vorsitzende
des U-Ausschusses für Angelegenheiten der Jugend

 

BEZIRKSGERICHT
URFAHR UMGEBUNG

sarah.windischhofer@justiz.gv.at

ADir.
Walter Mayr

ZA Mitglied (FSG)

 

 

OBERLANDSGERICHT
LINZ

walter.mayr@justiz.gv.at

 

 

Mit tiefer Betroffenheit hat die Personalvertretung für Beamte und
Vertragsbedienstete die tragischen Vorfälle im BG Hollabrunn zur Kenntnis
nehmen müssen.

Unser Mitgefühl gilt der Familie.

Sicherheit ist unteilbar!

In einer Besprechung im Bundesministerium für Justiz habe ich einen
umfangreichen Schutz aller Bediensteten der Gerichte und
Staatsanwaltschaften (nicht nur von Richtern) gefordert, wohl wissend, dass solche tragischen Vorkommisse auch in Zukunft möglich sein können.
 


 


 

Der Österreichische Recht§pfleger

Die Ausgabe des "Österreichischen Recht§pflegers" November 2009 ist erschienen.

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Der Österreichische Gericht§bedienstete

Die Ausgabe des Österreichischen Gericht§bediensteten November 2009 ist erschienen.

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Influenza A (H1N1)

Allgemeine Information

  Typische Krankheitszeichen für die Influenza A (H1N1) sind

 -       Fieber über 38 Grad C
-        Husten, Muskel-, Glieder-, Kopfschmerzen
-        Halsschmerzen und Schnupfen
-        auch Durchfall und Erbrechen können auftreten.

Treten derartige Krankheitszeichen auf, kontaktieren Sie bitte telefonisch die Hausärztin/den Hausarzt und gehen erst dann wieder aus dem Haus, wenn Sie gut auskuriert sind. Vor einem Arbeitsbeginn sollten Sie zumindest einen Tag fieberfrei sein.

 Wichtig ist die Einhaltung einfacher Hygienemaßnahmen: 

  • -   häufiges Händewaschen mit Seife

  • -   Hände vom Gesicht fernhalten

  • -   Verwenden von Papiertaschentüchern, sofortige Entsorgung nach Gebrauch

  • -   in den Ärmel husten/niesen, wenn kein Papiertaschentuch unmittelbar
            zur Verfügung steht, und  von anderen Personen abwenden

  • -    mehrmals tägliches Lüften von jeweils 10 Minuten

 Laufend aktuelle allgemeine Informationen zur Influenza A/H1N1 bzw auch zur Impfung finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums www.bmg.gv.at.

 Weiters gibt es eine Hotline beim Gesundheitsministerium Tel. 05 0555 555, täglich von Montag bis Freitag von 07:00 bis 20:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 08:00 bis 17:00 Uhr.


 

3. Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Bezüge für 2010

Bundesregierung will nicht einmal Inflation abgelten!!!

Die Bundesregierung, vertreten durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, ist nicht einmal bereit, den öffentlich Bediensteten die Inflation (=Geldentwertung) im Rahmen des Gehaltsabkommens für 2010 abzugelten.

Daher ist auch die 3. Verhandlungsrunde am 19. November 2009 ergebnislos unterbrochen worden.

Die Vertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst-GÖD haben unter der Leitung von Vorsitzenden Fritz Neugebauer abermals klar gemacht, dass die Außerstreitstellung der Abgeltung der Inflation die Ausgangsbasis für weitere zielführende Gespräche ist.

Zusätzlich bedarf es im Interesse der ArbeitnehmerInnen und im Interesse der gesamten Volkswirtschaft einer Stärkung der Kaufkraft. Dies hat das Wirtschaftsforschungsinstitut-WIFO ausdrücklich festgehalten.

Nicht einmal die Inflationsrate abgelten zu wollen, stellt eine Brüskierung der Arbeit von öffentlich Bediensteten dar.

Die Verhandlungen werden am Dienstag, 24. November 2009, um 12.00 Uhr fortgesetzt.


2. GÖD Verhandlungsrunde:

Bundesregierung argumentiert mit Gehaltseinbußen in anderen europäischen Ländern!

Es gibt weiterhin tief greifende Auffassungsunterschiede zwischen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und der Bundesregierung in der Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

In der heutigen Gehaltsrunde hat die Bundesregierung, vertreten durch Bundesministerin Gabriele Heinisch – Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, vor allem mit massiven Einkommenseinbußen für öffentlich Bedienstete in diversen Staaten der Europäischen Union argumentiert.

Diese Argumentationslinie wurde von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst entschieden abgelehnt, weil die gesamtwirtschaftlichen Voraussetzungen und die Ausgangslagen von öffentlichen Diensten in den einzelnen EU – Staaten höchst unterschiedlich sind.

Die GÖD argumentiert mit der anerkannt hohen Qualität des öffentlichen Dienstes in Österreich, der notwendigen Stärkung der Kaufkraft und drängt auf einen zügigen Verlauf der Verhandlungen.

Die Verhandlungen werden am 19. November 2009, um 13.30 Uhr, im Parlament fortgesetzt.


1. GÖD Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Bezüge für 2010

Bundesregierung stellt selbst Grundsätzliches in Frage!

Bereits die 1. Gehaltsrunde zwischen der Bundesregierung, vertreten durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, und der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – GÖD und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten – GdG-KMSfB brachte nach der Präsentation der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch das Wirtschaftsforschungsinstitut – WIFO erhebliche Auffassungsunterschiede.

So stellte die Bundesregierung die zwischen den Sozialpartnern vereinbarten volkswirtschaftlichen Grunddaten als Ausgangslage für die Gehaltsverhandlung in Frage.

Lediglich die Inflationsrate konnte außer Streit gestellt werden.

Weiters ließ die Bundesregierung offen, ob das Gehaltsabkommen ab 1. Jänner 2010 gelten soll.

Nachdem die Dienstgebervertreter eine weitere Verhandlungsrunde erst für die 2. Novemberhälfte 2009 ansetzen wollten, verlangte der Vorsitzende der GÖD, Fritz Neugebauer, auch im Hinblick auf die gravierenden unterschiedlichen inhaltlichen Positionen einen raschen Folgetermin.

Daher findet die 2. Gehaltsrunde am 11. November 2009, um 18.00 Uhr statt.


Beamtendienstrecht: Hahn will Bachelor aufwerten

Der von Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek vorgelegte Entwurf für eine Novelle zum Beamtendienstrecht geht Wissenschaftsminister Johannes Hahn bei der Gleichstellung von Bachelor-Abschlüssen nicht weit genug. In der Stellungnahme des Wissenschaftsministeriums wird kritisiert, dass "nach wie vor keine generelle 'A1-Wertigkeit' des Bachelorstudiums vorgesehen ist".

Laut Novellen-Entwurf soll für Beamte mit Bachelor-Abschluss der Berufseinstieg ausschließlich in der Funktionsgruppe A1/1 möglich sein, in höhere Funktionen (bis A1/9, entspricht dem Sektionsleiter) allerdings nicht.


Novelle sieht Bachelor nicht vor

So ist laut Stellungnahme des Wissenschaftsressorts in der Novelle "das Ernennungserfordernis einer der Verwendung entsprechenden Hochschulbildung" durch den Erwerb eines Diplom-, Master- oder Doktorgrades bzw. den Abschluss eines Fachhochschul-Master- oder -Diplomstudienganges nachzuweisen.

Im Wissenschaftsministerium weist man darauf hin, dass das Bachelorstudium aufgrund des Konzepts der Bologna-Studienarchitektur als berufsqualifizierender Abschluss zu betrachten ist, in Österreich neu einzurichtende Studien grundsätzlich nur als Bachelor- und Masterstudien eingerichtet und Diplomstudien nur mehr auslaufend angeboten werden dürfen.

Nur symbolische Bedeutung
Deshalb gehe man davon aus, "dass die vorgeschlagene Neuregelung nur ein erster Schritt in Richtung völlige Gleichstellung des Bachelorstudiums" sein könne. Schließlich sei "in anderen Ländern der Bachelorabschluss als vollwertiger akademischer Abschluss Standard".

Direkte Auswirkungen wird die Dienstrechtsnovelle zwar keine haben, weil praktische keine neuen Beamten eingestellt werden, sondern nur Vertragsbedienstete. Und für diese ist die finanzielle Einstufung ohnedies nicht mit der Vorbildung verbunden, sondern mit der Funktionsbeschreibung des Arbeitsplatzes. Allerdings verweist man im Wissenschaftsministerium auf die "innerstaatliche Vorbildwirkung des Bundes". Eine generelle A1-Wertigkeit des Bachelorstudiums im Bundesdienst würde auch die Akzeptanz des Bachelors in Wirtschaft und Industrie fördern, heißt es in der Stellungnahme.

 


Presseaussendung GÖD Oberösterreich

Das Maß ist voll – mehr an Verunsicherung, Angstmache und unausgegorenen Beiträgen verträgt die Diskussion um Pensionen und Verwaltungsreform nicht. Was den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den letzten Monaten via Zeitung und Fernsehen an Botschaften ausgerichtet wurde, ist nicht nur eine nachhaltige Imageschädigung des Öffentlichen Dienstes sondern es zeugt teilweise auch von haarsträubender Unwissenheit und von der Lösungsinkompetenz der jeweiligen Absender. Eine Verwaltungsreform wäre ebenso wie ein neues Dienstrecht längst fällig, nur ist damit sicher kein schnelles Geld zu machen.

Der Bund hat es verabsäumt, rechtzeitig jene Reformschritte einzuläuten, die bei den Ländern großteils bereits umgesetzt sind. Das aktuell geforderte einheitliche Dienstrecht für alle Öffentlich Bediensteten wäre in Wirklichkeit ein Rückschritt in die Steinzeit. Subsidiäre Lösungen haben sich in den letzten Jahren als effizient, flexibel damit auch kostengünstiger herausgestellt. Gemeindebedienstete in Afiesl brauchen nicht einen Dienstgeber, der in Wien sitzt.

Auch beim Bund fordert die GÖD – fälschlich als die Betonierer und Verhinderer gescholten – seit mehr als zehn Jahren ein neues Dienstrecht. Hinsichtlich effizienter Verwaltungsstrukturen wäre die GÖD ebenso ein konstruktiver Ansprechpartner.

Auf der Gegenseite haben sich ganze Scharen an Staatssekretären vor den heiklen Themen gedrückt. Jetzt, angesichts leerer Kassen, sollen Beamte und Vertragsbedienstete die Zeche der Wirtschaftskrise alleine zahlen. Das wird es mit der GÖD nicht geben, zeigt sich die GÖD Oberösterreich kampfbereit.

 Daher:

1)        Keine Verwaltungsreform ohne vorhergehenden sozialpartnerschaftlichen Dialog.
2)        Sofortiger Stopp der medialen Diffamierung der Lehrerschaft.
3)        Vertrauensschutz - die Hacklerregelung muss bis 2013 bleiben.
4)        Keine Dienstrechtsreform mit der Zielsetzung, alle zu Leibeigenen des Finanzministers zu machen.


 

Der Österreichische Gericht§bedienstete

Die Ausgabe des Österreichischen Gericht§bediensteten Juli 2009 ist erschienen.

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Der Österreichische Recht§pfleger

Die Ausgabe des Österreichischen Recht§pflegers Juli 2009 ist erschienen.

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Fachdiensttagung Seefeld 18. bis 20.Mai 2009
 

Ein Bericht von ADir. RR Reinhard Fettner

 Die Fachdiensttagung mit einem Teilnehmerkreis von 120 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Österreich fand heuer in Seefeld statt.

Die Unterbringung erfolgte in zwei Hotels der gehobenen Kategorie, die Veranstaltung selbst im Gartenhotel Tümmlerhof. 

Vor Beginn des Festaktes lud der Bürgermeister der Gemeinde Seefeld die Teilnehmer/innen und die zahlreichen Ehrengäste zu einem Begrüßungsgetränk.

 Die Begrüßung erfolgte durch durch den Vorsitzenden des C-Unterausschusses des  ZA Kollegen Josef Tandl. Sodann folgten die Grußworte des ZA-Vorsitzenden Gerhard Scheucher, des OLG-Präsidenten Dr. Walter Pilgermair und des Bürgermeisters Mag. Werner Frießer, bevor die Tagung durch die Sekt.Chefin des BMJ Dr. Constanze Kren i.V. der Frau Bundesministerin offiziell eröffnet wurde.

 Der Leitende StA des BMJ Dr. Anton Paukner folgte mit einer bemerkenswerten Zusammenstellung von Zahlen und Fakten hinsichtlich des Fachdienstes und der Qualität der von dieser wichtigen Gruppe geleisteten Arbeit.

Dr. Martin Spinka, ärztlicher Leiter der Therme Bad Zell in Oberösterreich hielt einen unterhaltsamen aber auch interessanten Vortrag über Gesundheit, Lebensfeuer bis hin zu den erkennbaren Merkmalen eines bevorstehenden Burn Out Syndroms.

 Abends begrüßte Sekt. Chefin Dr. Kren alle Teilnehmer/innen persönlich zum festlichen Empfang, der wiederum hervorragend durch Hofrat Otto Müller vorbereitet war und viel Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und auch zu Gesprächen mit den Ehrengästen bot.

Am zweiten Tag erläuterte StA Mag. Oliver Kleiß auch die für die Mitarbeiter/innen von Geschäftsabteilungen bestehenden Gefahren, in den Korruptionssumpf zu geraten. Kleine Geschenke stärken die Freundschaft, können aber auch schon als das vielzitierte „ Anfüttern “ bezeichnet werden.

Anschließend demonstrierte LStA Dr. Martin Schneider mit seinem Team, wie es informationstechnologisch in der Justiz und hier insbesondere in der Kanzlei in den nächsten Monaten und Jahren weiter gehen wird.

Am Nachmittag war es dann der bestens informierte Revisor des LG Salzburg RR Heinz Dirnhammer, der Rede und Antwort i.S. Gebührenrecht geben konnte und dies auch noch nach seinem Vortrag in vielen Gesprächen weiter tat. 

Der dritte und letzte Tag begann mit dem abwechslungsreich gestalteten Vortrag des Koll Hannes Kuster aus Graz, der den Anwesenden seine Vorstellungen über optimierte Arbeitsmethodik an Hand vieler Beispiele präsentierte  und sie ( abgesehen vom Schreibtisch des ZA-Vorsitzenden ) zur Nachahmung animierte.

Abgeschlossen wurde der Vortragsteil der Tagung mit den Ausführungen des ZA-Vorsitzenden Gerhard Scheucher über wichtige und aktuelle dienstrechtliche Neuerungen im Fachdienst.

Nach dem folgenden gemeinsamen Mittagessen traten die Teilnehmer/ innen bei schönstem Wetter die Heimreise an.

Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Teilnehmern und –innen, die durch ihre Einstellung und ihr Interesse entscheidend zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Ich glaube, auch im Namen von Susanne Mazura sagen zu können , dass die Organisation der Fachdiensttagung 2009 mit nur ganz kleinen Abstrichen leicht von der Hand ging !

 

Einigung bei Gleitzeitverhandlungen

Nach mehrmonatigen Verhandlungen ist es nun zu einem Durchbruch bei den Rahmenbedingungen der Gleitzeit gekommen.

Künftig wird die Blockzeit täglich um 12:00 Uhr enden. Das bedeutet, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den Gerichten und Staatsanwaltschaften im Rahmen der flexiblen Dienstzeit bereits zu Mittag ihren Dienst beenden können. Die Gleitzeit von 06:00 Uhr bis 18:30 Uhr bleibt unverändert. Für Teilzeitkräfte ergibt sich durch die neue Regelung keine Verschlechterung. Auch die Normdienstzeit bleibt von 07:30 bis 15:30 Uhr unverändert.

Damit ist der Personalvertretung in schwierigen Verhandlungen ein Erfolg zugunsten von mehr Gestaltungsfreiheit mit familiären und sozialen Aspekten gelungen.

Wir rechnen mit dem entsprechenden Erlass noch vor dem Sommer.


 

Sparmaßnahmen und Planstellenkürzungen
GÖD Vorratsbeschluss für gewerkschaftliche Maßnahmen

Obwohl auch im Justizbereich striktes Stillschweigen über den Personalplan und Budget der nächsten Jahre bis zur Budgetrede am 21. April herrscht, ist doch durchgedrungen, dass auch in unserem Bereich drastische Einschnitte von der Bundesregierung geplant sind.

Durch die Tatsache, dass in den letzten Jahren die Gerichtsbediensteten die Planstellenkürzungen überproportional tragen mussten und zusätzlich der seit Monaten verordnete Aufnahmestopp jede Nachbesetzungen verhindert, ist es in vielen Gerichtskanzleien zu einer sehr angespannten Situation gekommen. Das Aufrechterhalten des Dienstbetriebes gelingt vielfach nur mehr durch freiwillige unbezahlte Überstunden.

Anträge der Personalvertretung, den Aufnahmestopp für die Gerichtsbediensteten auszusetzen, fruchteten bisher nicht.

Da erst nach der Budgetrede das tatsächliche Ausmaß der Sparmaßnahmen im Justizbereich bekannt sein wird, kann eine seriöse Bewertung der Budgetvorgaben und deren Auswirkungen auf unseren Vertretungsbericht erst zu diesem Zeitpunkt stattfinden.

Die GÖD-Bundesvertretung der Justiz hat sich mit der Problematik ausführlich auseinandergesetzt und entsprechende Beschlüsse gefasst.

Um eine rasche Handlungsfähigkeit der gewerkschaftlichen Gremien sicherzustellen, hat die Justizgewerkschaft zur Durchsetzung der Beschlüsse im Falle von gescheiterten Verhandlungen einen Vorratsbeschluss für erforderlichen gewerkschaftlichen Maßnahmen bei der GÖD Bundeskonferenz eingeholt.


Presseaussendung:

GÖD Justizgewerkschaft rüstet zum Kampf

"Die Justizgewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst wird die Leitenden JustizbeamtInnen, RechtspflegerInnen und weiteren Bediensteten der Gerichte und Staatsanwaltschaften zu Kampfmaßnahmen aufrufen, wenn die beabsichtigten Planstellenkürzungen tatsächlich umgesetzt werden", erklärt der Bundesvorsitzende der Justizgewerkschaft Gerhard Scheucher am Rande einer GÖD Tagung.

"Infolge der in den letzten Regierungsperioden erfolgten Einsparungen trotz Aufgabenvermehrung sind weitere Ressourcenverkürzungen nicht mehr zumutbar. Bereits jetzt ist das bisher noch funktionierende Service für die rechtsuchende Bevölkerung in weiten Teilen des Bundesgebietes nur mehr schwer aufrecht zu erhalten".

"Erschwerend wirkt sich dabei aus, dass in den letzten Jahren unsere Bedienstetengruppe stets auch die Einsparungen der Richter und Staatsanwälte mitschlucken hat müssen", ärgert sich Scheucher.

"Würden die Ergebnisse der laufenden Budgetverhandlungen tatsächlich umgesetzt werden, so wären die rechtsunterworfenen Bürgerinnen und Bürger schlecht dran. Besonders für unterhaltsbedürftige Kinder, Firmengründer oder Häuslbauer sind lange Wartezeiten vorprognostiziert", so der Vorsitzende.

"Im ersten Schritt werden wir im Rahmen von flächendeckenden Dienststellenversammlungen die Kollegenschaft informieren. Zur Beschlussfassung über die weiteren Kampfmaßnahmen wurden die zuständigen Gremien für diese Woche einberufen", erklärte Scheucher abschließend.

 


 

Gespräch mit Justizministerin Magra. Claudia Bandion-Ortner
Personalvertretung fordert 700 Planstellen

Am Donnerstag, 12. Februar 2009 fand ein erstes informelles Gespräch des Zentralausschusses mit der neuen Bundesministerin für Justiz, Magra. Claudia Bandion-Ortner statt.

Neben der Forderung der Personalvertretung um 700 zusätzliche Planstellen für den Bereich der RechtspflegerInnen und Bediensten bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften waren folgende Gesprächsthemen am Programm:

  • Strafbereich – Vorverfahrensnovelle

  •  Planstellen Bezirksanwälte und Kanzleien

  •  Zukunft der Bezirksanwälte –

  •  Bezirksanwaltskanzleien, Dienstort BA, Aufwertung, Grundaus- und Fortbildung

  • Strafrechtspfleger

  • Reformen des BMfJustiz im Strafbereich – Zentralisierung Strafsachen

  • Rechtspflegerangelegenheiten

  •  Fachhochschule

  •  Diplomrechtspfleger

  •  Ersatzplanstellen für karenzierte Rechtspfleger

  •  Flexiblere Dienstzeit, Telearbeit

  •  Bundesweites professionelles Fortbildungsprogramm

  •  Personaleinsatzgruppe und funktionierende Gestaltung der Ausbildungspools

  •  Entlastung der Richter von Rechtpflegertätigkeiten

  • Zukunft Servicecenter

  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen

  • Ausgliederungen und Verwaltungsreformen

Das Gespräch, welches in einer sehr angenehmen Atmosphäre stattgefunden hat, ist leider ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen.

Aus meiner Sicht ist es gelungen, auf die hervorragenden Leistungen unserer Kolleginnen und Kollegen erfolgreich hinzuweisen.

Viele der aufgeworfenen Fragen sind von Fragen der finanziellen Möglichkeiten und den politischen Vorgaben der Regierung abhängig. Jetzt ist es wichtig, dass die Budgetverhandlungen der nächsten Wochen für die Justiz mit Erfolg abgeschlossen werden können. Dazu wünschen wir der neuen Justizministerin alles Gute.


 

Erfolgreicher Künstlerwettbewerb im OLG Sprengel Linz

Mit einem großartigen Erfolg fand der Malwettbewerb des Fachausschusses Linz mit der Prämierung und Eröffnung der Vernissage am Oberlandesgericht Linz seinen Höhepunkt.

21 Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich mit 46 Exponaten am Malwettbewerb der Bediensteten der Gerichte und Staatsanwaltschaften im Sprengel des Oberlandesgerichtes Linz.


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Ausgabe Dezember 2008 der juristischen Fachzeitschrift

"Der Österreichische Rechtspfleger"

 

Kongress der Österreichischen Rechtspfleger und Leitenden Justizbediensteten im Wiener Justizpalast


Rund 500 Teilnehmer und hochkarätige Ehrengäste konnte Organisationsleiter Franz Gschiel (Foto) beim Kongress der Österreichischen Rechtspfleger und Leitenden Justizbediensteten im Wiener Justizpalast vom 24. bis 26. September begrüßen.

Im Rahmen seiner Grußworte ging der Vorsitzende des Zentralausschusses Reg.Rat. Gerhard Scheucher auf die dringend notwendige Weiterentwicklung des Berufsstandes und auf den zusätzlichen Personalbedarf ein.

Die Eröffnung wurde von der Bundesministerin für Justiz, Drin Maria Berger, vorgenommen. In ihrer Ansprache betonte die Justizministerin den hohen Stellenwert der Berufsgruppe und bedankte sich für den vorbildlichen Einsatz im Dienste einer bürgerfreundlichen Gerichtsbarkeit. Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des Berufsstandes seien die von der Personalvertretung herangetragene Aufwertung der Ausbildung auf dem Niveau einer Fachhochschule und die rasche Einführung eines Strafrechtspflegers, erklärte die Ressortchefin. Die Festansprache wurde von der neuen Leiterin der Sektion III im Justizministerium, Sektionschefin Drin Constanze Kren gehalten. Am zweiten Kongresstag fanden hochqualifizierte Vorträge in fünf Fachgebieten statt. Mit einem launigen Vortrag von Motivationstrainerin Evelyn Weglehner ging der Kongress erfolgreich zu Ende.

Dank gebührt den Referenten, Arbeitskreisleitern und dem Organisationsteam unter der Leitung von FOI Franz Gschiel.


 

 

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Kongress der Europäischen Union der Rechtspfleger
Hauptthemen: Einheitliches europäisches Berufsbild und die Einführung des europäischen Mahnverfahrens

In der Zeit vom 4. bis 7. September fand in München der Kongress der EUR statt. Delegierte aus 14 europäischen Staaten sowie Beobachter aus den Kontinenten Asien und Amerika berieten unter dem Motto

"Der Rechtspfleger als Garant der Gerichtsbarkeit in Europa - ein Beitrag im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts!"

über die Weiterentwicklung des Berufsstandes.

Dabei wurden in Anwesenheit hochkarätiger Ehrengäste des Europarats und der Europäischen Kommission sowie Justizministerin Brigitte Zypries und weiterer höchster Repräsentanten der deutschen Justiz, die Weichen für die Einführung des Berufsbildes für einen Europäischen Rechtspfleger gestellt.

Ein weiteres Hauptthema war die praktische Umsetzung zur Einführung des europäischen Mahnverfahrens:

„Das Europäische Mahnverfahren ist der Beginn eines einheitlichen Rechtsraums in der Europäischen Union. Wir dürfen nicht aufhören, diesen einheitlichen Rechtsraum weiter zu entwickeln. Wir müssen auch andere Rechtsgebiete harmonisieren. Wir brauchen ein europäisches Handelsregister, ein europäisches Grundbuch, einen europäischen Erbschein. Wir brauchen den Europäischen Rechtspfleger, der in dem einheitlichen Rechtsraum der Europäischen Union zu einer effizienten und bürgernahen Justiz beitragen wird“, betonte dabei EUR Präsident Thomas Kappl.

Die Europäische Union der Rechtspfleger (EUR)

Die Europäische Union der Rechtspfleger (EUR) ist die Vereinigung der Berufsverbände der Rechtspfleger und vergleichbaren Beamten in Europa. Mehrere außereuropäische Berufsverbände haben sich der EUR als assoziierte Mitglieder angeschlossen, die Union wirkt somit über Europa hinaus.

 

 

 

 

 

Die Österreichische Delegation mit dem Vorstand der EUR:

v.l.n.r.:Johannes Kuster, Josef Tandl, Delegationsleiter Werner Gschwandtner, EUR Präsident Thomas Kappl, Generalsekretärin Heidi Hell, Siegmund Gruber, EUR Ehrenpräsident Hofrat Paul Sturm, Martin Metz und EUR Schatzmeister Wilsch.

 

 


 

Bessere Bezahlung für Kanzleileiter

Zu einer Verbesserung der Einstufung von rund 1.000 Leiter von Geschäftsabteilungen kommt es bei den österreichischen Gerichten und Staatsanwaltschaften. Nach langwierigen Verhandlungen der Personalvertretung mit dem Dienstgeber ist es nun endlich gelungen, eine Anerkennung der hervorragenden Leistungen der Kanzleileiter zu erreichen. Dabei konnten auch die unsinnigen Kriterien betreffend der Abhängigkeit der Anzahl der Kanzleimitarbeiter für die Bewertung der Einstufung abgeschafft werden.

 Funktionszulage für alle  

Künftig werden alle Geschäftsabteilungsleiter in A 3/2 bzw. v 3/2 eingestuft. Damit erhalten auch Vertragsbedienstete erstmals eine Funktionszulage.

Leider konnte sich die Personalvertretung nicht zur Gänze durchsetzen. Gefordert haben wir eine Bewertung in A 3/3. Laut Bewertungsverfahren des Bundeskanzleramtes entspricht die Tätigkeit unserer Kanzleileiter im Vergleich zum übrigen Bundesdienst nur dieser Wertigkeit. Hier waren alle weiteren Gespräche ergebnislos.

In der Praxis bedeutet dies, dass künftig keine neuen A 3/3 bzw. v 3/3 wertigen Kanzleileiter mehr bestellt werden können. Für bereits in Funktion befindliche Leiter von Geschäftsabteilungen erfolgt keine Abstufung. 


Grundbuchs-Novelle einstimmig vom Nationalrat angenommen
 

Ab 1. Jänner 2009 in Kraft, Kostenersparnis für Unternehmen und mehr Bürgerservice

Der Nationalrat hat heute den Entwurf für eine Grundbuchs-Novelle, mit der die rechtliche Grundlage für die Umstellung auf eine neue Grundstücksdatenbank und Verbesserungen des Grundbuchs- und Vermessungswesens realisiert werden, einstimmig angenommen.

"Pro Jahr werden rund 21 Millionen externe Abfragen in der Grundstücksbank getätigt und 684.000 Eintragungen vorgenommen. Wirtschaft und öffentliche Verwaltung stellen immer höhere Anforderungen an die Grundstücksdatenbank, ab Jänner 2009 wird das seinerzeitige Pionierprojekt wieder auf dem technologischen Letztstand und darüber hinaus auch noch bürgerfreundlicher als bisher sein", zeigte sich die Justizministerin über die Zustimmung der Nationalratsabgeordneten erfreut


Entwurf zum Familienrechts-Änderungsgesetz 2008

Die Bundesvertretung Justiz in der GÖD gibt in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der österreichischen Rechtspfleger zum Entwurf des Familienrechts-Änderungsgesetzes 2008 folgende Stellungnahme ab:

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Grundbuchs-Novelle – GB-Novelle 2007

Die Bundesvertretung Justiz - in Zusammenarbeit mit dem Zentralausschuss beim Bundesministerium f. Justiz und der Vereinigung der österreichischen Rechtspfleger -erlaubt sich, zur Grundbuchs-Novelle 2007 folgende Stellungnahme abzugeben:

Der Bundesvertretung Justiz bewusst, dass die notwendige technische Neugestaltung des Grundbuches gewisser legistischer Begleitmaßnahmen bedarf. Allerdings scheinen etliche Passagen im Entwurf für die Praxis der Grundbuchsgerichte nicht tauglich. Die eine oder andere Bestimmung dieser geplanten Novelle scheint noch schnell in diesem Entwurf aufgenommen worden zu sein. So erscheint auch das Inkrafttreten mit 1. Jänner 2009 als verfrüht. Auch die Frist zur Stellungnahme ist sehr kurz bemessen.

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Das Pensionskonto – Fragen und Antworten

Der Dienstrechtsreferent der GÖD, Dr. Norbert SCHNEDL, hat zur Beantwortung der Fragen zu den ausgesandten Mitteilungen zum Pensionskonto (für ab 1.1.1955 geborene BeamtInnen) wertvolle Informationen übermittelt.

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Messerattentat: Sicherheitsbeirat tagte im Justizministerium

Als Reaktion auf das brutale Messerattentat auf einen oberösterreichischen Gerichtsvollzieher tagte am
12. Dezember 2007 im Justizministerium der Sicherheitsbeirat. Dabei ist ein Maßnahmenpaket verabschiedet worden.

Künftig werden im Rahmen der Fortbildung für Gerichtsvollzieher Kurse für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung angeboten. Diese Seminarinhalte werden auch vermehrt in der Grundausbildung beinhaltet sein.

Auch eine persönliche Schutzausrüstung wie Pfefferspray etc. soll amtlich zur Verfügung gestellt werden. Aus der Sicht der Personalvertretung habe ich in diesem Zusammenhang besonderen Wert darauf gelegt, dass die Verwendung der Schutzausrüstung völlig auf freiwilliger Basis erfolgen kann.


Mordversuch an Gerichtsvollzieher

Sofortmaßnahmen vereinbart

Noch in der Nacht konnte in sehr konstruktiven Gesprächen zwischen Fachausschuss Linz und dem Präsidium des Oberlandesgerichtes ein Sofortmaßnahmenpaket vereinbart werden.

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Die Einkommen der öffentlich Bediensteten steigen ab Jänner 2008 um durchschnittlich 3,3 Prozent

Aufgrund einer massiven Erhöhung des Gesamtvolumens von 240 Millionen Euro auf 313 Millionen Euro hat die Bundesregierung der Forderung der GÖD und der GdG nachgegeben und damit einen Gehaltsabschluss für die Bediensteten des Bundes, der Länder und der Gemeinden ermöglicht.

Die Einkommen der öffentlich Bediensteten steigen ab 1. Jänner 2008 um durchschnittlich 3,3 Prozent.

Die Gehälter, die Zulagen, die Nebengebühren und die Auslandsverwendungszulage steigen staffelwirksam um 2,7 Prozent.

Zusätzlich erhalten alle Bediensteten eine Einmalzahlung in der Höhe von 175 Euro, die im Mai 2008 zur Auszahlung gelangt.

Der Gehaltsabschluss bedeutet, dass die Einkommen der niedrigsten Einkommensbezieher um 3,80 Prozent und die der höchsten Einkommensbezieher um 2,84 Prozent steigen. Dies stellt den höchsten Gehaltsabschluss seit Jahren dar.
 

Gehaltstabellen 2008


 

Grundpositionen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst zu einem neuen Dienstrecht

Im Regierungsprogramm ist unter dem Kapitel „Staats- und Verwaltungsreform“ als gemeinsames Ziel der beiden Regierungsparteien definiert:

 „Für den öffentlichen Dienst des Bundes wird eine einheitliche Rechtsform geschaffen, wobei eine Neuverteilung der Lebensverdienstsumme anzustreben ist.“

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hat zu einem neuen Dienstrecht nachstehende klare Positionen erarbeitet.

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Dr. Anton Sumerauer neuer Präsident des OLG Wien


Wie Justizministerin Maria Berger Freitag Nachmittag bekannt gab, wird ihrem Vorschlag zufolge der bisherige Vizepräsident des Oberlandesgerichts (OLG) Wien, Dr. Anton Sumerauer, mit Beginn kommenden Jahres das Amt des Präsidenten am OLG übernehmen. Dr. Sumerauer übernimmt das Amt von Dr. Harald Krammer, der das Oberlandesgericht Wien seit 2003 leitete und mit Jahresende in den Ruhestand übertritt.

Der 58-Jährige Mag. Dr. Anton Sumerauer ist seit 1. Mai 2003 Vizepräsident des OLG Wien. Seine Justizkarriere führte ihn vom Bezirksgericht Innere Stadt über das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien an das Oberlandesgericht.


RechnungsführerInnen:  Einbindung der Kassen in HV - SAP

RechnungsführerInnen sollen künftig durch HV-SAP neue Aufgaben bekommen.

Der unbare Zahlungsverkehr wird in den Dienststellen  (von den RechnungsführerInnen) in
HV-SAP einzugeben und freizugeben sein und von der Buchhaltungsagentur ausgeführt.
 

Die Verbuchung der (zuordenbaren) Kontoauszüge erfolgt in der Buchhaltungsagentur. Nicht zuordenbare Belege werden den Rechnungsführern zur Zuordnung zur entsprechenden Geschäftszahl übermittelt und dann erst von der BHAG gebucht.

In den letzten Wochen ist es in diesem Zusammenhang durch Gerüchte zur Verunsicherung von Rechnungsführer gekommen.

Der Zentralausschuss hat deshalb an das Justizministerium eine offizielle Anfrage über den Projektstand gerichtet. Das  Antwortschreiben möchte ich hier veröffentlichen.

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Sitzung des erweiterten Fachausschusses Linz

In Anwesenheit von OLG Präsident Dr. Alois Jung, den Personalchefs Dr. Erich Dietachmair und Reg. Rat August Pointer, der Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft, Dr. Ulrike Althuber, und Erster OSTA Dr. Friedrich Hinstersteininger, sowie dem ZA Vorsitzenden Reg.Rat Gerhard Scheucher, fand eine äußerst konstruktive Aussprache mit Vorstehern der Geschäftsstellen und Vorsitzenden der Dienststellenausschüsse statt.

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Neues Bezirksgericht in Klagenfurt

Klagenfurt hat ein neues Bezirksgericht. Das Gebäude wurde in knapp mehr als einem Jahr, von März 2006 bis April 2007, an der Feldkirchner Straße errichtet. Am 25. Oktober 2007 wurde das Haus durch Bundesministerin für Justiz Maria Berger, den Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher, Landeshauptmann Stellvertreter Gerhard Dörfler und BIG Geschäftsführer Christoph Stadlhuber offiziell eröffnet.

Zahlen & Daten:

Grundstücksfläche: 12.397 qm
Bruttogeschossfläche: 6.917 m2
Bruttorauminhalt: 34.444 m3
Errichtungskosten: 12,6 Mio Euro

 


Ombudsmann statt Justizanwalt

Mit 1. November 2007 führt die Justiz eigene Justiz-Ombudsstellen ein. Diese werden zuerst an den Oberlandesgerichten eingerichtet und mit Richtern (Leiter der Innenrevision) besetzt. Mittelfristig soll es dann an allen Gerichten Sprechtage bei Justiz-Ombudsleuten geben.


Mehr Personal für Staatsanwaltschaften –
ZA FORDERT BEGLEITMASSNAHMEN

Die Umsetzung der StPO-Novelle bringt neben 128 zusätzlichen Staatsanwälten auch das erforderliche Kanzleipersonal.

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Aufwertung für Bezirksanwälte

Ein wesentlicher Aspekt der StPO-Novelle ist die neue Aufgabenstellung der Bezirksanwälte. Wenige Wochen vor dem Starttermin herrscht noch immer große Verunsicherung der Kollegenschaft.

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Erhöhungen im Vollzugs- und Wegegebührengesetz
für Gerichtsvollzieher


Nach schwierigen Verhandlungen ist es gelungen Erhöhungen im Vollzugs- und Wegegebührengesetz durchzusetzen.

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Planstellensituation

Die Personaleinsparungen der letzten Jahre haben im Bereich der Gerichtskanzleien zu einer sehr ernsten Belastungssituation geführt. Vielfach kann ein geordneter Dienstbetrieb nur mehr schwer aufrecht erhalten werden.

Es ist Aufgabe des Dienstgebers für genügend Personal zu sorgen!

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Personalanforderungsrechnung (PAR) 

Der Zentralausschuss beim Bundesministerium f. Justiz hat den Beschluss gefasst, bei PAR II, welches von der Richterschaft gefordert und nun auch betrieben wird, nicht mitzumachen.            

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Österreichische Rechtspfleger sind Vorbild für Europa -
Doch Fachhochschule fehlt!

Teilnehmer aus 14 Staaten trafen sich in den letzten Tagen beim Kongress der Europäischen Union der Rechtspfleger in Stockholm.          

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Stand: 11. Jänner 2010